
Vielleicht findest du hier keinen Plan, aber möglicherweise einen Gedanken, der dich eine Weile begleitet.
Meine Art, auf innere Prozesse zu schauen, ist nicht aus Konzepten entstanden, sondern aus eigener Erfahrung. Aus Phasen, in denen sich etwas verändert hat, lange bevor ich Worte dafür hatte. Mich interessieren genau diese Übergänge im Leben – die Zeiten, in denen Wahrnehmung feiner wird, der Körper reagiert und Dinge, die früher selbstverständlich waren, plötzlich nicht mehr tragen.
Ich habe selbst erlebt, wie leicht wir uns in solchen Phasen übergehen. Nicht aus Absicht, sondern weil wir funktionieren, weitermachen und einordnen. Oft wird erst rückblickend sichtbar, was sich innerlich schon lange bewegt hat.
Heute schreibe ich über solche inneren Prozesse, ohne sie einordnen oder beschleunigen zu wollen. Nicht als Anleitung und nicht als Methode, sondern aus der Erfahrung heraus, wie viel sich verändert, wenn man sich selbst dabei nicht übergeht.
